Musik gegen das Vergessen
Datum:
Mittwoch, 4. März 2026
Uhrzeit: 17:15
- 18:45
Uhr
Kategorie:
Konzerte
Veranstalter: Mannheimer Philharmoniker
Adresse: Schloss Ehrenhof Ost, 68161 Mannheim
Beschreibung:
Gesprächskonzert über Kunst als Ausdruck von Identität und Widerstand sowie ihre Rolle in der Erinnerungskultur.
Kunst ist als identitätsstiftendes Moment ein zentraler Bestandteil jeder Kultur. Im Angesicht der akuten Bedrohung durch Verfolgung und Vernichtung wurde sie während der nationalsozialistischen Verfolgung zu einem Ausdruck von Selbstbehauptung und Widerstand für jüdische Künstlerinnen und Künstler. Das Gesprächskonzert unter dem Motto „Musik gegen das Vergessen" ist Werken gewidmet, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Holocaust stehen. Ein Podiumsgespräch zwischen den musikalischen Darbietungen beleuchtet die historischen Kontexte und reflektiert ihre Bedeutung für unsere Gegenwart.
Bei der zweiten Veranstaltung der Reihe „Musik gegen das Vergessen" stehen Werke von Gertrud Schweizer (1894-1942) und Gideon Klein (1919-1945) auf dem Programm. Die gebürtige Mannheimerin und der tschechisch-jüdische Komponist starben in Auschwitz. Die Aufführung durch Mitglieder der Mannheimer Philharmoniker bildet den Ausgangspunkt für ein Podiumsgespräch über die biographischen Hintergründe der Werke, über Kunst als Mittel der Selbstbehauptung und ihre Bedeutung für die Erinnerungskultur sowie über jüdische Lebenswege und Schicksale im Umfeld der Universität Mannheim.
Es diskutieren die Historikerin Andrea Löw, Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München und Honorarprofessorin an der Universität Mannheim, die Historikerin Angela Borgstedt, Geschäftsführerin der Forschungsstelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten, der Historiker Christian Groh, Leiter der Abteilung Ausstellungen am MARCHIVUM, und der Musikwissenschaftler Gerrit Bogdahn.
Begrüßung:
Prof. Dr. Cornelia Ruhe, Prorektorin für Lehre, Universität Mannheim
Prof. Dr. Philipp Gassert, Lehrstuhl für Zeitgeschichte, Universität Mannheim
Podiumsgespräch:
Prof. Dr. Andrea Löw, Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München und Honorarprofessorin an der Universität Mannheim
Prof. Dr. Angela Borgstedt, Geschäftsführerin der Forschungsstelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten
Dr. Christian Groh, Leiter der Abteilung Ausstellungen am MARCHIVUM
Moderation: Gerrit Bogdahn, Musikwissenschaftler
Orchestermitglieder der Mannheimer Philharmoniker:
Vardan Poghosyan (Violine)
Petro Halasz (Viola)
Julia Barahal (Violoncello)
Weitere Musikerinnen:
Chaejung Im (Piano)
Johanna Beier (Sopran)
Der Eintritt ist frei, im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt, zu dem wir Sie herzlich einladen.
Kunst ist als identitätsstiftendes Moment ein zentraler Bestandteil jeder Kultur. Im Angesicht der akuten Bedrohung durch Verfolgung und Vernichtung wurde sie während der nationalsozialistischen Verfolgung zu einem Ausdruck von Selbstbehauptung und Widerstand für jüdische Künstlerinnen und Künstler. Das Gesprächskonzert unter dem Motto „Musik gegen das Vergessen" ist Werken gewidmet, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Holocaust stehen. Ein Podiumsgespräch zwischen den musikalischen Darbietungen beleuchtet die historischen Kontexte und reflektiert ihre Bedeutung für unsere Gegenwart.
Bei der zweiten Veranstaltung der Reihe „Musik gegen das Vergessen" stehen Werke von Gertrud Schweizer (1894-1942) und Gideon Klein (1919-1945) auf dem Programm. Die gebürtige Mannheimerin und der tschechisch-jüdische Komponist starben in Auschwitz. Die Aufführung durch Mitglieder der Mannheimer Philharmoniker bildet den Ausgangspunkt für ein Podiumsgespräch über die biographischen Hintergründe der Werke, über Kunst als Mittel der Selbstbehauptung und ihre Bedeutung für die Erinnerungskultur sowie über jüdische Lebenswege und Schicksale im Umfeld der Universität Mannheim.
Es diskutieren die Historikerin Andrea Löw, Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München und Honorarprofessorin an der Universität Mannheim, die Historikerin Angela Borgstedt, Geschäftsführerin der Forschungsstelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten, der Historiker Christian Groh, Leiter der Abteilung Ausstellungen am MARCHIVUM, und der Musikwissenschaftler Gerrit Bogdahn.
Begrüßung:
Prof. Dr. Cornelia Ruhe, Prorektorin für Lehre, Universität Mannheim
Prof. Dr. Philipp Gassert, Lehrstuhl für Zeitgeschichte, Universität Mannheim
Podiumsgespräch:
Prof. Dr. Andrea Löw, Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München und Honorarprofessorin an der Universität Mannheim
Prof. Dr. Angela Borgstedt, Geschäftsführerin der Forschungsstelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten
Dr. Christian Groh, Leiter der Abteilung Ausstellungen am MARCHIVUM
Moderation: Gerrit Bogdahn, Musikwissenschaftler
Orchestermitglieder der Mannheimer Philharmoniker:
Vardan Poghosyan (Violine)
Petro Halasz (Viola)
Julia Barahal (Violoncello)
Weitere Musikerinnen:
Chaejung Im (Piano)
Johanna Beier (Sopran)
Der Eintritt ist frei, im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt, zu dem wir Sie herzlich einladen.